Speaker 2019

Diese Persönlichkeiten haben Ihr Kommen bereits fest zugesagt.

Weitere Bestätigungen werden in den nächsten Wochen an dieser Stelle veröffentlicht. 

 

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DR. DIMITRIOS ARGIRAKOS

Webvideopreis-Gründer und CEO der Rico Jones GmbH

Dimitrios Argirakos absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und studierte Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften und Internationale Politik in Deutschland und den USA. Er war unter anderem Leiter Zukunft und Innovation bei der WAZ Mediengruppe (heute Funke), Lehrbeauftragter für Völker- und Europarecht an der Heinrich-Heine-Universität und Rechtsanwalt für Wirtschaftsstrafrecht bei der Kanzlei Thomas Deckers Wehnert Elsner. Daneben hat er Unternehmen und Vermögensverwalter in geopolitischen und politischen Fragestellungen beraten, die sich auf Geschäftsmodelle, Investitionen und Transaktionen auswirken. Er war Mitglied im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Mitglied im Kuratorium der Initiative „Herausforderung Zukunft“. Argirakos ist World Young Leader der BMW Foundation Herbert Quandt, Young Leader der Atlantik-Brücke, Manfred-Wörner-Alumnus des German Marshall Funds und Mitglied des Organisationskomitees von Kinnernet Europe. Er ist Mitgründer des Webvideopreises und geschäftsführender Gesellschafter des Webvideopreis-Veranstalters European Web Video Academy GmbH, die Anfang des Jahres 2016 mehrheitlich von der Ströer SE & Co. KGaA übernommen wurde. Der Webvideopreis ist Europas größter Social-Media-Award und gilt als „Oscar des Internets“ (dpa). 



PROF. DR. ANDREAS BEIVERS

Professor für VWL an der Hochschule Fresenius in München

Andreas Beivers begann nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität seine Laufbahn in der Gesundheitswirtschaft als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gesundheitsökonomik (IfG). Neben verschiedenen Lehraufträgen war Beivers auch als projektbezogener Senior Berater bei der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH. Im Juni 2009 reichte er seine Dissertation zum Thema „Ländliche Krankenhausversorgung in Deutschland: Eine gesundheitsökonomische Analyse” ein. Neben seiner Tätigkeit als Bereichsleiter für stationäre Versorgung am IfG ist Beivers seit Beginn 2010 Hochschuldozent an der Hochschule Fresenius in München. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen neben der allgemeinen Sozialpolitik vor allem im Bereich der Krankenhausversorgung, der Finanzierung des Gesundheitswesens sowie der Weiterentwicklung alternativer Vergütungsformen.



SEBASTIAN BORGER

Korrespondent der "Schwäbischen Zeitung" in London

Sebastian Borger war nach seiner Ausbildung an der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule Polizeireporter der Münchner „Abendzeitung“ und vier Jahre lang „Spiegel“-Redakteur in Hamburg und Dresden, ehe er an der London School of Economics das Studium der Internationalen Beziehungen absolvierte. Seither schreibt er als freier Journalist aus der britischen Hauptstadt für deutsche, österreichische und Schweizer Medien (neben der „Schwäbischen Zeitung“ unter anderem „Der Tagesspiegel“, „Der Standard“, „NZZ am Sonntag“). Das Zusammenleben in seiner deutsch-englischen Familie klappt gut, solange nicht der FC Arsenal gegen Bayern München spielt.



MICHAEL BRAND

Menschenrechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Nach dem Abitur 1994 an der Winfriedschule Fulda leistete Michael Brand seinen Wehrdienst ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, welches er 2001 als Magister Artium (M.A.) beendete. Während seines Studiums arbeitete er am European Balkan Institute in Bonn und verbrachte von auch ein Auslandsstudium in Sarajevo, wo er 1998 unter anderem als Wahlbeobachter der OSZE eingesetzt war. Nach dem Abschluss seines Studiums war Brand bis 2005 Pressesprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag sowie des CDU-Landesverbandes Hessen. Aktuell ist er menschenrechtspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Eine prominente Stimme nahm er im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der ihm ein langjähriger Freund war. 



ANDREAS BRAND

Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen

Seit 2009 ist Andreas Brand Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen. Die Zeppelinstadt ist mit knapp 60 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt am Bodensee. Des Weiteren ist die Universitätsstadt ein wichtiger wirtschaftlicher Standort für zahlreiche Unternehmen wie die ZF Friedrichshafen AG, die Rolls-Royce Power Systems AG und die Zeppelin GmbH. 2017 wurde Brand für weitere acht Jahre gewählt. Er leitet die gesamte Stadtverwaltung mit mehr als 1 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, hat den Vorsitz im Stiftungsrat der Zeppelin-Stiftung inne und ist unter anderem Mitglied im Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH. Zuvor war der Verwaltungswirt von 1992 bis 2004 Bürgermeister der Gemeinde Weil im Schönbuch und wurde zum Ersten Bürgermeister der Stadt Böblingen gewählt.



DR. BERTHOLD BROLL

Vorstand der Stiftung Liebenau

Sozialunternehmen haben einen Balanceakt zu bewältigen: Fachlich auf der Höhe, menschlich zugewandt, müssen sie doch zugleich wirtschaftlich handeln. Berthold Broll weiß das nur zu gut. Seit 2002 verantwortete er als Vorstand der Stiftung Liebenau gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen die Entwicklung einer der größten deutschen Trägerstiftungen mit rund 7700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 40 verbundenen Unternehmen. Zuvor war Broll – nach Studium der Sozial-, Verwaltungs- und Politikwissenschaften und Promotion über die Wohlfahrtspflege – tätig bei der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben, beim Landtag von Baden-Württemberg und in der gewerblichen Wirtschaft. Als überzeugter Europäer hat der gebürtige Tettnanger mit dafür gesorgt, dass die Stiftung Liebenau heute in sechs europäischen Ländern mit ihren Einrichtungen und Diensten vertreten ist. Besonders in der Altenpflege könnten die Länder vieles voneinander lernen, meint er. 



AGNIESZKA BRUGGER

Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen 

Agnieszka Brugger zog bei der Bundestagswahl 2009 mit 24 Jahren als jüngstes weibliches Mitglied in den Deutschen Bundestag ein. Seit Januar 2018 ist die Abgeordnete für den Wahlkreis Ravensburg stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen und Vorsitzende des Arbeitskreises ihrer Fraktion, der unter anderem für Europa, Außenpolitik, Menschenrechte, Entwicklungspolitik, Sicherheits- und Friedenspolitik, zivile Krisenprävention und Abrüstung zuständig ist. Brugger ist Mitglied im Verteidigungsausschuss. Die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan lehnte sie ab. Brugger setzt sich in ihrer politischen Arbeit zudem für eine restriktive Rüstungsexportpolitik ein und fordert einen Stopp von Rüstungsexporten in Krisengebiete und in Staaten, die Menschenrechte verletzen. Gemeinsam mit ihrer Fraktion fordert sie deshalb ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz.



DR. ANTJE VON DEWITZ

Geschäftsführerin von Vaude

Antje von Dewitz wuchs bei Tettnang am Bodensee als mittlere von drei Töchtern von Albrecht von Dewitz auf. Dieser gründete 1974 das Familienunternehmen Vaude, welches Antje von Dewitz seit 2009 als Geschäftsführerin leitet. Zuvor war sie im Unternehmen unter anderem für die Marketingleitung, die Öffentlichkeitsarbeit und den Aufbau des Bereichs „Taschen und Reisegepäck“ verantwortlich.  Ursprünglich wollte sie nach ihrem Studium der Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau im Umweltschutz tätig sein, mittlerweile richtet sie in ihrem Unternehmen stetig mehr Prozesse an Kriterien der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit aus und setzt damit ihr ursprüngliches Berufsziel in die unternehmerische Praxis um. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit setzt sich von Dewitz für die Beachtung der Leitlinien der Gemeinwohl-Ökonomie ein und gründete 2018 gemeinsam mit dem Braunternehmer Gottfried Härle die Initiative für Bleiberecht für Flüchtlinge.



PROF. DR. FERDINAND DUDENHÖFFER

Ökonom und Verkehrswissenschaftler

„Polarisierer, Agitator, Voranprescher, Ideengeber und häufig auch Nervensäge“, so bezeichnete „Die Zeit“ Ferdinand Dudenhöffer im Jahr 2015. Der promovierte Volkswirtschaftler lässt sich aus Diskussionen zur Lage deutscher Automobilhersteller nicht mehr wegdenken. „Niemand sonst äußert sich öffentlich so oft und pointiert zu Themen mit vier Rädern“, schreibt „Die Zeit“ weiter über ihn. In den Jahren 1985 bis 1987 arbeitete Dudenhöffer bei der Adam Opel AG, 1987 bis 1990 leitete er die Abteilung Marktforschung und Vermarktungsstrategie bei der Porsche AG. Daran schlossen sich weitere Führungsfunktionen in der Automobilindustrie (Peugeot Deutschland 1991–1994 und Citroën Deutschland 1994–1996). Von 1996 bis 2008 war Dudenhöffer anschließend Professor an der FH Gelsenkirchen und seit 2008 ist er Professor an der Universität Duisburg-Essen. Dort hat er den Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft inne und leitet das Center for Automotive Research, kurz CAR.



JENS FREITER

Holidycheck-Gründer und CEO der Freitek Media GmbH

Jens Freiter gründete im Jahr 2000 mit Freunden in Bottighofen am Bodensee das Reisebewertungsportal Holidaycheck. Heute zählt Holidaycheck mittlerweile zu den größten kommerziellen Reisevermittlern im deutschsprachigen Raum. 2006 erfolgte dann der Verkauf seiner Anteile. Seither engagiert sich Freiter als Business Angel und Investor für Startups aus der Region aber auch in den größeren Metropolen. Er gibt in seinen Vorträgen Einblicke in die Herausforderungen des Gründens.



TANJA GÖNNER

Vorstandssprecherin der GIZ

Im baden-württembergischen Sigmaringen geboren, hat Tanja Gönner nach einer Ausbildung zur Diplom-Rechtspflegerin im gehobenen Justizdienst Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studiert. Nach Abschluss des ersten und zweiten juristischen Staatsexamens absolvierte sie ihr Rechtsreferendariat am Landgericht Ravensburg. Nach ihrer Zulassung als Rechtsanwältin wurde sie 1999 Partnerin einer Anwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt Insolvenzrecht. Ihre politische Laufbahn startete Gönner 1986 in der Jungen Union. Von 2002 bis 2004 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Anschließend wurde sie Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, übernahm für fünf Jahre das Umweltministerium und war darauffolgend Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Seit Juli 2012 ist Gönner Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.



DR. JOHANNES GROTZKY

Ehemaliger Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks und ARD-Korrespondent in Moskau

1977 bewarb sich Johannes Grotzky nach Studium und Promotion beim Bayerischen Rundfunk. Er wurde Redakteur, arbeitete für den Hörfunk und ergriff die Chance als ARD-Korrespondent nach Moskau zu gehen. Nach Moskau übernahm Grotzky 1989 die Leitung des ARD-Hörfunkstudios Südosteuropa in Wien. 1994 kehrte Grotzky zurück ins Funkhaus nach München, er wurde Chefkorrespondent Hörfunk und Leiter der Abteilung Hauptstadtstudio Bonn-Berlin und Auslandskorrespondenten. Neben seiner Tätigkeit beim Bayerischen Rundfunk war er Lehrbeauftragter am Institut für slawische Philologie und am Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität München. 1998 bekam Grotzky beim Bayerischen Rundfunk die Leitung der Abteilung Politik übertragen, 2001 wurde er Chefredakteur BR-Hörfunk, Leiter der Hauptabteilung Politik und Aktuelles sowie stellvertretender Hörfunkdirektor. Noch im selben Jahr stimmte der Rundfunkrat der Berufung zum Hörfunkdirektor zu. Dieses Amt hatte er bis April 2014 inne. Seit März 2014 ist er Honorarprofessor für Osteuropawissenschaften, Kultur und Medien am Institut für Slawistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.



WOLFGANG GRUPP

Trigema-Geschäftsführer

1942 geboren wuchs Grupp in einer konservativ-katholisch geprägten Unternehmerfamilie in Burladingen auf. Seine Schulzeit absolvierte Wolfgang Grupp im Jesuitenkolleg St. Blasien, welches er 1961 mit dem Abitur abschloss. Nach einem abgeschlossenen BWL-Studium an der Universität zu Köln, welche er als Diplom-Kaufmann verließ, übernahm er das von seinem Großvater gegründete und seinem Vater geleitete Textilunternehmen Mechanische Trikotwarenfabrik Gebrüder Mayer KG, welches zu diesem Zeitpunkt hoch verschuldet war. Bereits kurz nach der Übernahme gelang es dem Unternehmer die Firma zu entschulden und neu aufzustellen. Seitdem werden bei Trigema alle Textilien in der Bundesrepublik entworfen und produziert. Grupp ist glühender Verfechter des Wirtschaftsstandortes Deutschland, aber auch mahnender Kritiker von überzogenen Managergehältern und Abfindungen. Er engagiert sich in sozialen und gemeinnützigen Projekten, geleistet auch durch eine eigene Stiftung.



DANIEL HETZER

Film- und Fernsehproduzent

Daniel Hetzer machte sein Abitur an der Schule Schloss Salem und studierte an der Universität Köln Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre. An der Universität St. Gallen absolvierte er darauffolgend seinen Master of Business Administration. Während seines Studiums gründete er im Jahre 2000 die discofilm GmbH, welche Werbefilme, Musikvideos und Arthouse-Filme produzierte. Daran anschließend baute er von 2003 bis 2007 das internationale Geschäft der action concept aus, die mit RTL-Serien wie „Alarm für Cobra 11“ weltweit Erfolge feierte. Von 2008 bis 2010 war er für das Hollywood-Studio 20th Century Fox Television Studios tätig. Seit 2011 ist Daniel Hetzer unabhängiger Filmproduzent. In Partnerschaft mit der hands-on producers GmbH hat er Kinofilmproduktionen wie „Rush“ von Oscar-Preisträger Ron Howard, „Collide“ unter anderem mit Felicity Jones und Anthony Hopkins und „Der Hauptmann“ von Regisseur Robert Schwentke koproduziert. Hetzer ist zudem Mitglied der International Academy of Television Arts & Sciences.



LARA HOMES

Fridays for Future

Die 17-jährige Lara Homes nimmt als Vertreterin der „Fridays for Future“-Bewegung am Bodensee Business Forum teil. Die Schülerin engagiert sich seit Januar 2019 im Organisationsteam der Ortsgruppe Ravensburg. Mit Blick auf das Klimaschutzabkommen von 2015 sagt sie, dass sich seither nicht viel verändert habe. „Deutschland hat das Abkommen unterschrieben, aber die CO2-Emissionen steigen weiter. Natürlich ist Politik komplex. Aber man lernt schon im Kindergarten, dass man einhalten muss, was man verspricht. Und wenn man etwas unterschreibt und dann passiert das Gegenteil, dann ist etwas schiefgelaufen“, so Homes. Schon vor ihrer Beteiligung bei „Fridays for Future“ war sie in verschiedenen anderen NGOs aktiv.



HANNA JACOBS

Pfarrerin, raumschiff.ruhr

Geboren in Südafrika, studierte Hanna Jacobs zunächst Internationale Beziehungen in York, bevor sie in Heidelberg, Greifswald und Göttingen evangelische Theologie studierte. Nach dem Vikariat in Niedersachsen wurde sie 2018 in Essen zur Pastorin ordiniert, wo sie in der Gemeinde Bergerhausen und dem Pionierprojekt raumschiff.ruhr arbeitet. Seit 2017 ist sie Kolumnistin der „Christ & Welt“/“Die Zeit“. Jacobs beschäftigt sich mit neuen Gemeindeformen und der Kirche in den sozialen Medien.



DR. SUSANNE JOHNA

Bundesvorstand des Marburger Bundes

Seit 2016 ist Susanne Johna Mitglied des Vorstands der Bundesärztekammer und des Marburger Bundes. 2015 wurde sie Oberärztin für Krankenhaushygiene des St. Josefs-Hospitals Rheingau und ist seit 2013 Vorsitzende des Marburger Bundes sowie der Landesärztekammer Hessen. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und Krankenhaushygiene sowie Gesundheitsökonomin. In der Debatte um überfüllte Notaufnahmen in Krankenhäusern kommentierte Johna den Diskussionsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Reform der Notfallversorgung wie folgt: „Die überfüllten Notaufnahmen in den Krankenhäusern müssen dringend entlastet werden, um ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht werden zu können. Wir brauchen mehr Kooperation und Integration aller Beteiligten an der Notfallversorgung. Auf dem Weg dorthin dürfen durch den Gesetzgeber aber nicht zusätzliche Hürden errichtet werden.“



TOBIAS KAHLER

Deutschlandchef der Bill & Melinda Gates Foundation

Tobias Kahler studierte Politik, Internationale Beziehungen und Wirtschaftswissenschaften an der University of North Carolina at Chapel Hill, an der Freien Universität Berlin und der London School of Economics. Er leitet seit November 2018 die Deutschlandarbeit der Bill & Melinda Gates Foundation in Berlin. Er ist unter anderem für die politischen Beziehungen und die Zusammenarbeit mit den Partnern der Stiftung in Deutschland zuständig. Kahler leitete vor seiner Selbstständigkeit als Berater für die Weltbank und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) elf Jahre lang das Deutschlandbüro der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation One. Hauptziel seiner Arbeit war, dass Deutschland das Versprechen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden, einhält. In Deutschland setzte er sich mit dieser Organisation unter anderem für das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele und die Förderung der am wenigsten entwickelten Länder ein. Von 2004 bis 2006 arbeitete er als Geschäftsführer bei Helios Media (heute Quadriga), davor war er Chefredakteur von „politik&kommunikation“.



PATRICK KAMMERER

Director Public Affairs, Communications & Sustainability bei Coca-Cola Deutschland 

Patrick Kammerer arbeitet seit 25 Jahren als Kommunikationsmanager. Er hat in Tübingen und Stanford studiert und als M.A. abgeschlossen. Zu seinen beruflichen Stationen gehören die Leitung der Internationalen Industriepolitik und der Brand PR bei Reemtsma, die Positionen als Leiter Kommunikation für Nike Deutschland und als Director Corporate Communications für Nike EMEA. Bei Shell war er unter anderem als Leiter Kommunikation und Wirtschaftspolitik für Deutschland, Österreich und die Schweiz, als Kommunikationschef für die europäische Region sowie als Global Head of Communications and PR für das weltweite Tankstellengeschäft tätig. Seit 2012 arbeitet Kammerer als Director Public Affairs and Communications für Coca-Cola in Deutschland, Dänemark und Finnland. Er ist zugleich Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens mit Sitz in Berlin.



VOLKER KAUDER

Mitglied des Bundestages (CDU)

Volker Kauder zählt wohl zu den bekanntesten Politikern des Landes. Lange Jahre war der studierte Jurist an der Seite Angela Merkels als deren enger Vertrauter und Fraktionschef der CDU/CSU aktiv. Dass zu einer politischen Karriere auch Rückschläge gehören, merkte er im letzten Jahr, als er erstmals sein Amt in einer Kampfkandidatur verteidigen musste und dieses in Folge an Ralph Brinkhaus verlor. Angela Merkel sprach von einer Niederlage, bei der es nichts zu beschönigen gebe. Mit 4691 Tagen hält er jedoch einen Rekord, denn niemand war so lange Chef der Unions-Fraktion. Davor war Kauder unter anderem Generalsekretär der CDU und seit 1990 ist er durchgängig Mitglied des Deutschen Bundestages.



RODERICH KIESEWETTER

Mitglied des Bundestages (CDU)

Roderich Kiesewetter wurde in Pfullendorf geboren. Aufgewachsen ist er in Ellwangen, wo er 1982 Abitur machte. Danach ging Kiesewetter zur Bundeswehr und studierte dort in München und Austin/Texas Wirtschaftswissenschaften mit dem Abschluss Dipl.-Kaufmann. Bis zu seiner Wahl in den Bundestag im Jahre 2009 sammelte er als Soldat Erfahrungen auf dem Balkan und in Afghanistan. Besonders Stationen bei der Nato in Brüssel und beim Aufbau-Ost der Bundeswehr in Thüringen waren für ihn wichtige Abschnitte. 2009 verließ er als Oberst im Generalstabsdienst die Bundeswehr, um als Abgeordneter seine Heimat im Bundestag in Berlin zu vertreten. Im Bundestag ist er aktuell unter anderem Obmann für Außenpolitik im Auswärtigen Ausschuss.



EVA KING

Geschäftsführerin des Digital Campus Vorarlberg und  Leiterin Grundlagenarbeit der AK Vorarlberg

Eva King leitet den Bereich Kommunikation der Arbeitskammer Vorarlberg, zu dem unter anderem die strategische Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing, aber auch die Jugend- und Lehrlingsabteilung gehören. Sie studierte BWL und VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien, Marketing/Vertrieb an der Vlerick Business School in Belgien sowie Nachhaltige Entwicklung an den Universitäten Padua, Leuven und Sorbonne Paris. Nach ihrem Studium war sie unter anderem als Sektorexpertin für die österreichische Nationalbank, Expertin für Finanzmarktregulierung bei der Europäischen Kommission als auch Commercial Director Europe bei der Western Union und Board Director bei der Goffin Bank tätig.



PROF. DR. DR. JAN ILHAN KIZILHAN

Psychologe mit Proffesur an der DHBW Villingen-Schwenningen

Jan Ilhan Kizilhan lehrt an der DHBW Villingen-Schwenningen und leitet den Studiengang Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken. An der Klinik am Vogelsang in Donaueschingen verantwortet er die transkulturelle psychosomatische Rehabilitation. Seit über 15 Jahren forscht der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist unter anderem über psychosomatische Rehabilitation von Migranten, entwickelt zahlreiche Konzepte und berät verschiedene Institutionen. Kizilhan leitete beispielsweise das Sonderprogramm der Landesregierung Baden-Württemberg zur Aufnahme von jesidischen Kriegsopfern und arbeitet als Gutachter für Gerichte und internationale Organisationen. Unter der Federführung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg gründete Kizilhan im Irak ein Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.



JÜRGEN KNAPPE

COM Joint Support and Enabling Command und Befehlshaber des Multinationalen Kommandos Operative Führung

Jürgen Knappe wurde in Barmstedt geboren und trat 1977 in die Bundeswehr ein. Dort absolvierte er seine Grundausbildung im Luftwaffenausbildungsregiment in Roth und begann nach dem Offizierlehrgang an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck ein Studium der Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, welches er 1981 abschloss. Von da an bekleidete er sowohl im Dienst als Stabsoffizier als auch im Dienst als General zahlreiche Positionen. Sein Dienst führte ihn zudem nach Afghanistan, dort war er unter anderem stellvertretender Kommandeur des deutschen Einsatzkontingents ISAF. Zuletzt war er Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, bevor er 2018 Befehlshaber des Multinationalen Kommando Operative Führung sowie Generalleutnant wurde.



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 Änderungen im Programm und bei den Speakern behalten wir uns vor. 

WO? 

Graf-Zeppelin-Haus

Olgastraße 20

88045 Friedrichshafen

WANN? 

10.10.2019

Einlass: 8:15 Uhr

Beginn: 9 Uhr

Ende: 18 Uhr

 


 

Bodensee Business Forum

Eine Veranstaltung von Schwäbisch Media